Offene Plattform, horizontale Skalierung

Huawei unterstützt mit seiner offenen Plattform Fusioncube die China Citic Bank International bei der Entwicklung eines einheitlichen Data-Warehouse.

Der Huawei FusionCube bietet nicht nur Technologien für On-Demand-Data-Warehousing, sondern dient als offene Plattform mit Unterstützung für horizontale Skalierung.
Die Octopus-Karte ist in Hongkong allgegenwärtig. Ohne das elektonische Zahlungsmittel geht nichts in der Metropole.

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Über 24 Millionen Karten, die bargeldloses Zahlen ermöglichen, sind im Umlauf und werden im Nahverkehr, in Parkhäusern und in verschiedenen Geschäften der Stadt verwendet. Jeden Tag finden mehr als 13 Millionen Transaktionen statt, die sich auf täglich 140 Millionen Hongkong-Dollar belaufen. Das Octopus-System stellt eines der erfolgreichsten e-Payment-Systeme weltweit dar.

Im Gegensatz zu anderen Zahlungssystemen wie Alipay und Google Wallet, hält der Nutzer eine reale Chip-Karte in der Hand. Das System wurde dafür oft als rückständig und innovationsfeindlich kritisiert.

Rechtfertigen lässt sich diese Befürchtung bisher nicht. Innovation bedingt nicht die Zerstörung des Existierenden. Das Gegenteil ist der Fall: Innovation vollzieht sich als ein wachsender Prozess, der die Infrastruktur schrittweise verbessert. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in dem Pragmatismus der Bevölkerung von Hongkong wieder, die dieser Stadt einst zu ihrem heute nachhaltigen Erfolg verholfen hat.

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Neue Standards in der Finanzdienstleistungsbranche

70 der weltweit 100 größten Banken haben in Hongkong Niederlassungen. Der Insel-Verbund ist einer der wichtigsten Finanzstandorte der Welt. Der Finanzmarkt in Hongkong ist hart umkämpft. In der Vergangenheit investierte die Bankbranche stark in IT-Projekte. Gerade im Privatkundengeschäft werden permanent neue Technologien entwickelt und eingesetzt – von Online-Banking über Mobile-Banking bis hin zu speziellen Big-Data-Analysen entwickelt und eingesetzt. Diese Innovationen lassen die Banken erfogreich arbeiten un erhöhen die Kundenzufriedenheit.

Verschiedene Finanzinstitutionen wie HSBC, BOC Hongkong und CCB Asia haben sich 2014 zusammengeschlossen und ein Business-Incubation-Projekt unter dem Namen „FinTech Innovation Lab (Asia)“ zur Förderung technologischer Innovationen gestartet. Unterstützung kam auch vonseiten der Hongkong Computer Association, die ein Finanztechnologie-Team zusammenstellte. Seitdem sorgen innovative Verbesserungen branchenübergreifend für Euphorie – auch bei Behörden, in der Verwaltung und bei Geschäftsbanken.

Das Projekt „Rose Garden“

Die China Citic Bank International sitzt in Hongkong. Zu den Finanzdienstleistungen der Bank gehören die Vermögensverwaltung sowie das Privatkunden- und Unternehmenskundengeschäft.

Die Bank kann auf eine erfolgreiche IT-Entwicklungen zurückblicken und hat bereits mehrere Preise von Industrieverbänden erhalten, darunter „Best e-Banking Services Provider“ (Führender Anbieter von E-Banking-Dienstleistungen), „The Best SNS Banking Services Provider“ (Bester Anbieter von SNS-Banking-Dienstleistungen) und „The Best Mobile Wealth Management Services Provider“ (Bester Anbieter von Mobile-Vermögensverwaltungsdienstleistungen).

Zudem hat die China Citic Bank ein auf Fingerabdruck basierendes Rechnungsabfragesystem eingeführt. Letztes Jahr rief die China Citic Bank das dreijährige Projekt „Rose Garden“ ins Leben. Im Rahmen dieses Projekts sollen IT-Infrastrukturen mit neuen Technologien wie Cloud-Computing und Big Data reformiert werden. Zu diesen Infrastrukturen zählen das zentrale Banksystem, eine Internetplattform und ein Expertensystem, das auf einem zentralen Data-Warehouse-Prinzip aufgebaut ist.

Huawei Magazin-Beitrag zum FusionCube

Entwicklung eines einheitlichen Data-Warehouse

Banken entwickeln ihre Dienstleistungssysteme oft getrennt voneinander mit unabhängiger Hardware, Software und unabhängigen Datenbanken. Unabhängige Umgebungen erschweren den Datenaustausch. Der Wert eines Data-Warehouse geht verloren.

Gegenwärtig verfügen Geschäftsabteilungen und Anwendungen über eigene Data-Warehouses, die auf der traditionellen RISC- und SAN-Architektur aufbauen. Mit diesen Anordnungen sind enorme Wartungskosten und ein hoher Verwaltungsaufwand verbunden. Für die Integration von verteilten Datenplattformen ist ein einheitliches Data-Warehouse notwendig, um den Datenaustausch effizienter zu machen, die Systemverwaltung zu vereinfachen und Daten optimal zu nutzen.

Bei der Auswahl der Infrastruktur müssen Data-Warehouses unbedingt berücksichtigt werden. Sie dienen der Analyse großer Datenmengen zu Darlehen, CRM, Karten- und E-Banking-Dienstleistungen und stellen somit hohe Anforderungen an die Rechen- und Speicherleistungen des jeweiligen Systems. Auch muss das System ausreichend skalierbar sein, da die Menge an Bankdienstleistungen weiter zunehmen wird. Und nicht zuletzt muss das System über effektive Sicherheitsmaßnahmen verfügen, um einerseits vertrauliche Daten zu schützen und andererseits vor Ausfällen geschützt zu sein.

Performance-Verbesserung dank integrierter x86-Architektur

In der FusionCube-Infrastruktur von Huawei sind die IT-Ressourcen (Netzwerke, Computer und Speicher) sowie das virtuelle Betriebssystem und verteilte Speicher bereits integriert. Mit der „x86-Speicher + verteilter Speicher“-Architektur wird die traditionelle
RISC-Server-SAN-Speicher-Architektur abgelöst.

Das Design aus verteiltem FusionStorage-Speicher, PCIe-SSD-Festplatte und ultraschneller Switching-Backplane geht auf den hohen Datendurchsatz der Data-Warehouse-Anwendung ein. Dadurch verringert sich die Dauer der Erstellung von Berichtsanalysen von Tagen auf nur wenige Stunden.

In herkömmlichen Architekturen werden Daten im Speicherknoten und das Data-Warehouse im Rechenknoten abgelegt. Wenn eine Bank beispielsweise 10 TB an Daten verarbeiten muss, ruft das Data-Warehouse die Daten aus dem Speicherknoten ab. Dadurch werden etwa 20 TB bis 30 TB an Zwischendaten im Rechenknoten erstellt. Alle Zwischendaten werden dann zurück in den Speicherknoten geschrieben.

Die bestehende IT-Architektur kann den Datenaustausch mit diesem extrem hohen E/A-Durchsatz nicht effektiv unterstützen. Auch der schnellste FC-Switch würde auf Engpässe bei der Datenübermittlung stoßen. Im FusionCube von Huawei ist die Switch-Backplane bereits integriert und erreicht maximale Übertragungsgeschwindigkeiten von 56 Gbit/s – und ist damit vier- bis siebenmal schneller als ein FC-Switch.

Vereinfachtes System-O&M und Datensicherheit dank „Dual Node + DR“

Im Gegensatz zur herkömmlichen RISC-Server-SAN-Speicher-Architektur sind in der FusionCube-Infrastruktur die erforderlichen Hardware- und Softwarekomponenten bereits vorinstalliert, und die Software-Inbetriebnahme ist bereits abgeschlossen. Kunden müssen sich nicht mit der Verkabelung, Installation und Inbetriebnahme beschäftigen. Dank besser Fehlerbestimmung wurde auch der Wartungsaufwand verringert. Mit einem einheitlichen O&M-System lassen sich die Betriebskosten um 30 Prozent senken.

Das Active-/Standby-VCS-System ermöglicht zudem die Redundanz der lokalen Datenbank. Bei einem Fehler des aktiven Knotens wechselt das System in Echtzeit zum Standby-Knoten. Wird das lokale Rechenzentrum von einem schweren Zwischenfall, etwa einen Brand, beeinträchtigt und vom Netzwerk getrennt, wechselt das System zu einem entfernten Standort für Datenredundanz und gewährleistet somit einen unterbrechungsfreien Service.

Data-Warehouses verfügen über riesige Datenmengen, die einmal pro Woche vollständig und einmal täglich inkrementell gesichert werden müssen. Die gesicherten Daten werden im SAN-System, in der virtual tape library (VTL) und in der physischen Bandbibliothek gespeichert. Die Speicherdauer von Daten mit unterschiedlichen Sicherungsintervallen variiert, wodurch sich letztlich die Daten kosteneffektiver verwalten lassen.

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