Jeder zweite Deutsche nutzt täglich Technologie von Huawei. Nicht nur Smartphones oder Tablets.

Die Kanzlerin, die Unternehmen, die Nachbarn – alle reden über die Digitalisierung. Begriffe wie Cloud Computing, das Internet of Things (IoT) oder Industrie 4.0 tauchen überall auf. Huawei beschäftigt sich intensiv mit all diesen Themen – weltweit und besonders in Deutschland.

Eng verbunden mit den zuvor genannten Begriffen sind zwei weitere Geschäftszweige von Huawei:

Das „Carrier Business“, das den Aufbau und die Pflege von Netzwerkinfrastruktur beinhaltet. Kurzum: Vom Glasfaserkabel bis zum WLAN-Signal, alles, was unsere Internetverbindung sicherstellt. Und das „Enterprise Business“, das Unternehmen mit der fortschrittlichste Technologie für die eigene IT versorgt – etwa den Aufbau von Servern.

Was steckt nun hinter Begriffen wie Cloud Computing, IoT oder Industrie 4.0? Hier hilft ein Blick auf die konkreten Projekte: Huawei arbeitet gemeinsam mit vielen deutschen Partnern daran, jedem seiner Kunden optimale Lösungen anbieten zu können – insbesondere Unternehmen.

Cloud Computing

Die Deutsche Telekom ist ein seit Jahren ein wichtiger Partner von Huawei. Gemeinsam mit der zugehörigen Tochtergesellschaft T-Systems hat Huawei die Open Telekom Cloud konstruiert. Sie bietet europäischen Unternehmen sichere Cloud-Services nach Bedarf. Die Telekom Open Cloud bietet Unternehmen die Möglichkeit IT-Infrastruktur zu mieten. Allerdings handelt es sich nicht um Hardware, sondern etwa um virtuelle Server oder virtuellen Speicherplatz, der „via Knopfdruck“ bereitgestellt werden kann. Das Prinzip dahinter wird als „Infrastructure as a Service“ bezeichnet. So lässt sich auch Cloud Computing stark vereinfacht erklären: Ich brauche keinen lokalen Rechner – keine eigene Hardware – mehr, sondern greife auf einen Dienst online zu, der Rechenleistung oder Speicherplatz zur Verfügung stellt stellt.

Der Ausbau des 4G-LTE-Netzes und weitere Innovationen stehen in der Zusammenarbeit mit Telefónica im Vordergrund. Erst 2015 wurde zwischen beiden Unternehmen ein Abkommen unterzeichnet, dass vorsieht traditioneller IT-Dienste in die Cloud auszulagern. Kunden können ihre Server und die eigene Speicher-Infrastruktur in die Cloud – virtuell – auslagern und so viel Geld sparen.

Beständige, strategische Partnerschaften, wie die von Huawei und SAP stellen dafür die Weichen. Mit SAP verbindet Huawei eine langjährige technologische Partnerschaft. Bereits seit 2012 arbeiten die Unternehmen eng zusammen. Das neueste Projekt: Die SAP HANA Plattform ist auf Basis von Huaweis OpenStack Cloud-Plattform „FusionSphere 5.1.“ verfügbar.

Huawei und SAP – Gemeinsame Lösungen

Infrastruktur und Hochleistungs-Netzwerk

Huawei ist nicht nur am LTE-Rollout und der Erschließung ländlicher Gebiete mit Internet beteiligt, sondern auch wichtiger Partner bei der Umsetzung der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Zudem ist Huawei Mitglied im führenden Branchenverband Bitkom, der 2.300 Unternehmen der Digitalwirtschaft in Deutschland vertritt.

Auch auf der Schiene ist Huawei seit 2015 in Deutschland aktiv. Huawei und Siemens wurden von der Deutschen Bahn mit der Systemumstellung der GSM-R Technologie in Norddeutschland beauftragt. Mit der neuen, auch als „digitaler Zugfunk“ bekannten Technologie werden unter anderem die Zugsicherung und –fernsteuerung sowie die Stellwerkkommunikation gesteuert. Durch die Modernisierung wird die Deutsche Bahn zum Vorreiter in Sachen Zukunftsgestaltung des bahnbetrieblichen Funknetzes.

Internet of Things und Industrie 4.0

Das Internet of Things (IoT) bezeichnet – ebenfalls vereinfacht dargestellt – einen Entwicklung weg vom klassischen PCs oder Hardware hin zu intelligenten Geräten, die deren Aufgaben mehr und mehr übernehmen. Ein bekanntes Bespiel wäre etwa der Kühlschrank, der über Sensoren erkennt, dass Milch und Eier aufgebraucht sind und beim Supermarkt beides nachbestellt – Liefersservice inklusive. Alltägliches soll erleichtert, Aufgaben vereinfacht werden. Bis 2025 wird dem Internet of Things ein wirtschaftlicher Mehrwert von 11 Billionen Dollar vorhergesagt.

Eng kekoppelt an das Internet of Things sind auch die Zukunftsprojekte „Industrie 4.0“ in Deutschland und Chinas Strategie „Made in China 2025“. Denn nicht nur Haushaltsgeräte dürften alsbald die Verbraucher intensiver unterstützen, sondern auch Produktionsroboter entwickeln sich mehr und mehr zu intelligenten, planenden Maschinen. Entscheidend dabei ist nicht nur die richtige Austattung der Maschine oder des Geräts, also etwa ein Chip mit einer entsprechenden Rechenleistung, sonder auch ein leistungsfähiges Netzwerk, das die Kommunkation erst möglich macht – beispielsweise zwischen dem Kühlschrank und dem Bestellservice im Supermarkt.

Im industriellen Sektor setzt die Kooperation von Huawei und dem Augsburger Roboterhersteller KUKA hier bereits Maßstäbe eine konkrete Umsetzung. Zusammen mit KUKA wird Huawei intelligente Lösungen für die produzierende Industrie in Europa und China entwickeln. Cloud Computing sowie Forschung und Entwicklung stehen bei der Zusammenarbeit im Vordergrund.

In punkto Industrie 4.0 hat Huawei zudem kürzlich – gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute – den aktuellen Stand im internationalen Vergleich der hochentwickelten Industrienation ermittelt. Das Ergebnis ist positiv: Deutschland ist in der Spitzengruppe vertreten und hat im Vergleich zu den USA und Japan nur in den Bereichen „jährliche Investitionen“ sowie „Infrastruktur“ Nachholbedarf. Die kostenlos verfügbare Studie finden Sie hier.

All die genannten Beispiele zeigen: Huawei ist in Deutschland eng in den Digitalisierungsprozesse eingebunden und mit über 2.000 Mitarbeitern das größte chinesische Unternehmen hierzulande.

Mehr Informartionen darüber wie wir Deutschland besser verbinden, unsere Partner und unser Knowhow finden Sie hier.

Smart Citites 2016

Der Managing Director von Huawei Enterprise Deutschland, Pablo Cui, über das Thema  Smart Cities 2016:

 

„Global betrachtet, hat Huawei das Thema Smart City umfassend vorangetrieben – inklusive wichtiger Teilbereiche wie Smart Transportation, Smart Health und Smart Government. Wir bieten verlässliche Produkte und Lösungen an, die ideal auf die Ziele von Smart-City-Konzepten abgestimmt sind. Huawei deckt, angefangen bei Breitbandtechnologien über drahtlose Netzwerkinfrastrukturen bis hin zu Cloud-Plattformen, Smartphones und Tablets, sämtliche Produktbereiche ab. Wir können problemlos, falls gewünscht, komplette Modullösungen für ganze Städte anbieten.“

Das ganze Interview finden Sie hier.