Storage-Projekt mit Trend-Charakter: Transparenter Failover entscheidet

Das SAP-Beratungshaus inside suchte nach einer Disaster-Recovery-Lösung mit kleinem Fußabdruck und entschied sich für eine Storage-Lösung mit dem Kernfeature Transparent Failover – realisiert durch den Huawei-Partner BLUE Consult.

Automatische Umschaltung bei kritischen Ausfällen

Um die innovativen Software-as-a-Service-Lösungen zu entwickeln und zu testen, betreibt inside eine Microsoft Hyper-V-Umgebung im redundant ausgelegten Rechenzentrum am Hauptstandort Oldenburg, deren lnfrastruktur Ende 2015 zur Modernisierung anstand. Als neue Kernfunktion sollte im Zuge der Erneuerung von Storage-, Netzwerk- und Serverhardware ein Transparent Failover-Mechanismus eingeführt werden, der bei einem kritischen Ausfall einzelner Komponenten automatisch auf das gespiegelte Rechenzentrum schwenkt, um SAP-Systeme, Fileshares und Domain­Controller ohne Datenverlust verfügbar zu halten. Die lnfrastruktur der Hyper-V-Umgebung nutzt je Brandabschnitt zwei Server und 40 TB Storage.

Die Empfehlung, sich zusatzlich zu den beiden bisherigen und einem dritten Anbieter auch die Enterprise-Division von HUAWEI anzusehen, kam von Cloud-Beratungspartner BLUE Consult, der die Hyper-V-Umgebung bereits seit sechs Jahren begleitete. Mehr als 345 Projekte im Bereich SAP HCM hat die inside Unternehmensberatung GmbH bereits für deutsche und internationale Kunden erfolgreich umgesetzt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei SAP HCM Cloud-Lösungen und die Integration zwischen SAP HCM und Erfolgsfaktoren in unterschiedlichen Szenarien.

Um sich ein eigenes Bild von der Leistungsfähigkeit der Enterprise-Lösungen von HUAWEI zu machen, welche die BLUE Consult im Rahmen einer Zwei-Händler-Strategie ergänzend zu IBM anbietet, besuchte inside-Projektleiter Heiko Frerichs auch den HUAWEI-Showroom in der Düsseldorfer Europazentrale.

Das Konzept von BLUE Consult sowie die dort geführten Gespräche und Demonstrationen überzeugten, und inside beauftrage ein Gesamtpaket aus zwei Storage-Systemen vom Typ OceanStor 5500 V3 mit je 40 TB Speicher, vier 2-HE-RackServern vom Typ FusionServer RH2288H V3 und einer zusätzlichen OceanStor S2200T zur Spiegelung der Daten innerhalb eines jeden Rechenzentrumsabschnitts.

inside Unternehmensberatung in Oldenburg

Überzeugendes Konzept bereits im Betastadium

Dass sich die nötige Software-Komponente für den Transparent Failover noch im Beta-Stadium befand, stand der Auftragsvergabe an HUAWEI nicht im Weg. ,,HUAWEI machte uns überzeugend glaubhaft, dass das Feature bis Ende des Jahres zur Verfügung stehen wird und wir unseren Zeitplan somit einhalten würden“, erinnert sich Heiko Frerichs. ,,Zusätzlich zum schlüssigen Desaster-Recovery-Konzept von BLUE Consult überzeugte uns das gute Preis-Leistungs-Verhältnis bei HUAWEI. Auch zeigten die Demos vor Ort, wie massiv der Hersteller in den letzten Jahren in die Lösungsentwicklung investiert hat. Wir haben dort viele praktische Services gesehen, die wir bisher vermisst hatten, etwa eine Migrations-Workbench für den Datentransfer oder eine Funktion zum sicheren Löschen der Daten, die uns unter NetApp bis dato nicht zur Verfügung stand.“

Schlanke Hardware, niedrige Kosten

Die fristgerecht bis zum Ende des Jahres implementierte Transparent Failover-Funktion, die HUAWEI mittlerweile im Rahmen des Desaster-Recovery-Features HyperMetro offiziell anbietet, zeichnet sich gegenüber den Vergleichslösungen der Mitwettbewerber durch eine besonders schlanke Hardware aus, sagt Marc Metzler, Leiter des Geschäftsbereichs HUAWEI bei BLUE Consult. ,,Die lntelligenz des Transparent Failover-Features lässt sich bei HUAWEI über einen 10-Port direkt im Controller­Chassis des Storage-Systems integrieren. Bei allen anderen Herstellern sind dafür zusätzliche Server­ oder Computersysteme nötig. Darüber hinaus kommt der obligatorische Quorumserver bei HUAWEI mit einer besonders kleinen Einheit aus, in diesem Fall einem FusionServer RH1288 V3 mit Linux-System, was die Lösung sehr kosteneffizient macht.“

Nach viermonatiger Konzeptionierungsphase und der Auftragserteilung erhielt Heiko Frerichs die Gelegenheit, auch die Entwicklungslabore und Fertigungsstätten am Hauptstandort Shenzhen zu besichtigen. ,,Dass HUAWEI Verantwortliche aus verhältnismäßig kleinen Unternehmen nach China einlädt, um sich einen Tag lang mit Mitarbeitern aus dem mittleren Management auszutauschen, zeigt das große lnteresse des Konzerns an den regionalen Kundenbedürfnissen und der Entwicklung konkreter Tools“, sagt Heiko Frerichs. Um auch die spätere Einführung des neuen HyperMetro­Features persönlich begleiten zu können, entsandte HUAWEI schließlich noch zwei Experten aus Düsseldorf nach Oldenburg. BLUE Consult hatte zuvor bereits die komplette IT-lnfrastruktur in ihrem Krefelder Labor aufgebaut, vorkonfiguriert und getestet und unterstützte den Kunden anschließend bei Migration und Go-Live.

Fehlerfreier Betrieb seit 2015

Seit Dezember 2015 arbeitet die neue IT-lnfrastruktur produktiv und fehlerfrei. Auf simulierte Ausfälle reagiert die neue HUAWEI-Lösung zuverlässig. ,,Die Hardware macht genau das, was sie soll“, berichtet Heiko Frerichs. „Die Entscheidung für BLUE Consult und HUAWEI hat sich als die für uns richtige herausgestellt. Die Beratung war fachlich und menschlich kompetent, alles ist fristgerecht in Betrieb gegangen.“

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