„Software-defined Everything“

Durch die veränderten Anforderungen im Bereich der Datenspeicherung steht die IT-Branche vor der Herausforderung, ihren Kunden neue Lösungen anzubieten. Erfahren Sie im Folgenden, wie Huawei mit innovativen Technologien neue Maßstäbe im Bereich Cloud-Storage setzt.

Das Internet der Dinge (IoT), Big Data, Cloud Computing und mobile Social-Media-Netzwerke begeistern die ITler. Der Einfluss dieser grundlegenden Technologien und die dadurch beschleunigte Geschäftsentwicklung moderner Unternehmen können nicht länger ignoriert werden.

IoT ermöglicht die ständige Übermittlung von Informationen über Netzwerke – in einer Art und Weise, die sich noch vor einigen Jahren niemand vorstellen konnte. Die Dinge um uns herum vernetzen sich direkt. So lassen sich etwa das Garagentor, der Fernseher oder das Licht im Haus per Smartphone-App steuern. Mobilität und Social Media heben die Technik auf ein globales Level und dringen dabei zunehmend in persönliche Lebensbereiche vor. Big-Data-Analytics und Data-Mining wandeln riesige Mengen an Daten in wertvolle ökonomische Erkenntnisse um. Davon prodfitieren Unternehmen mehr und mehr.

Innovationen in der IT werden durch Ressourcen-Verteilung sowie Scale-ups und Scale-Downs über Cloud Computing unterstützt. Letzteres bietet auf Ressourcen- und Plattform-Ebene die benötigte Unterstützung, um eine permanente Vernetzung  zu ermöglichen, die sowohl für Unternehmen als auch für Einzelpersonen bezahlbar ist. Nutzer mit unterschiedlich großen Ressourcen-Anforderungen können nur im Bedarfsfall hohe Rechenleistungen abrufen und somit teuren Betriebs- und Wartungskosten vermeiden. Unternehmen und Einzelpersonen verfügen nun über einen immensen Speicherplatz und profitieren von der neuen Kompatibilität, den offenen Ökosystemen und agilen Netzwerk-Ressourcen.

Anwendungsinnovationen innerhalb von All-Cloud-Strategien sind mittlerweile die meistgewählte Option, die Unternehmen für ihre digitale Transformation bevorzugen. In der Ära des Cloud-Computing werden Unternehmen flexible Rechen- und Speicher-Fähigkeiten ganz nach Bedarf angeboten, sodass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

2013 sagte das Marktforschungsinstitut Gartner das Konzept des „Software-defined Everything“ und damit einen bedeutenden Einfluss auf Unternehmensinfrastrukturen voraus. Diese Vorhersage hat sich bewahrheitet. Bereits 2002 begann Huawei, in die Forschung und Entwicklung von Speichertechnologien zu investieren.

Circle data network connection on white background 3D rendering

Große Fortschritte bei der Performance

2009 brachte Huawei dein System auf den Markt, das eine verteilte Cluster-Architektur nutzt, um auf große Mengen unstrukturierter Daten zuzugreifen. Außerdem wurde es zum ersten Log-structured File-System, das kommerziell genutzt wurde. Im Mai 2013 veröffentlichte Huawei dann eine neue Generation. Die symmetrische Scale-Out-Architektur brachte große Fortschritte in Bezug auf Performance und Kapazitäten und verfügte – als erstes Produkt der Branche – über eine konvergente Lösung für Speicher, Analytics und Archivierung.

Produktinnovation und Design von Huawei Storage sind von Anfang an auf die Anforderungen der Kunden sowie deren Nutzerszenarien ausgerichtet. Seitdem begleitet dieses Prinzip jede neue von Huawei gelaunchte Generation. Im April 2015 wurde Huaweis verteiltes Dateisystem das branchenweit erste NAS-Speicher-System (Network Attached Storage), welches Video-Produktionsanforderungen auf sechs Ebenen ermöglicht. Im September 2015 gab Huawei die Kooperation mit QLogic bekannt, in deren Rahmen 25 GB Ethernet in Huaweis verteiltes Dateisystem transferiert wurden.

Zu Huaweis Kunden in diesem Bereich zählen weiterhin Rundfunkmedien, Unternehmen aus der Videoüberwachung und viele andere. Der Shenzhen Media Group verhalf Huawei mithilfe eines Omnimedia-Newscenters zum Durchbruch.

Beseitigung von Engpässen

Ein Jahrzehnt starker technischer Konzentration auf traditionelle SAN-Speicher mündete 2012 in die finale Entwicklung der ersten Software-defined Distributed Block-Systeme durch Huawei. Diese enthalten Software-Produkte der Linie FusionStorage Block und den FusionCube. Distributed Hash Table (DHT)-Algorithmen erbringen die benötigte Effizienz für die Datenadressierung und eine entsprechende Speicherleistung. Somit werden Engpässe in zentralisierten Metadaten-Management-Systemen beseitigt.

2013 begann Huawei mit der Verlegung seiner Cloud-Storage-Systeme in den FusionStorage Block. Heute umfasst die Plattform mehr als 14.000 x86-basierte Standard-Serverknoten mit insgesamt 600 PB an Kapazität. Mehr als 45.000 virtuellen Maschinen und Dutzende Datenbank-Systemanwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung, Finanzen, Sales, Betrieb und weitere werden unterstützt. Im darauffolgenden Jahr nutzte Zhejiang Telecom die neue Technik. 2015 kamen Infocast, die Deutsche Telekom, Telefonica und mehr als 200 anderen Kunden weltweit hinzu.

Perfektes Werkzeug für große Datenmengen

Im Feld der objektbasierten Speicher führte Huawei anlässlich des Cloud Congress 2012 ein komplett verteiltes Speichersystem ein. Das massive Speicher-System dehnt die Kapazitäten bis in den Exabyte-Bereich aus. Der niedrige Energieverbrauch und die hohe Dichte der Speicherknoten in der ARM-basierten Architektur machen die Smart Disk Hardware-Technologie zu einem perfekten Werkzeug für die Verarbeitung großer Datenmengen. In Kombination mit einer der zahlreichen Schnittstellen-Optionen bietet Huaweis objektbasiertes Speichersystem Unternehmen objektbasierte Ressourcen-Pools, Cloud Disks, Backups und andere Anwendungen, die das Unternehmen technisch weit vorn schwimmen lassen.

Aufgrund der vielen in der Industrie führenden Innovationen wurde Huaweis objektbasiertes Speichersystem mit dem Best of Interop 2014 Award in Japan geehrt. Angewendet wird es derzeit im CERN sowie von Vodafone, Telefonica und weiteren Kunden.

Silo-Architekturen gibt es nicht mehr

Das grundlegende Konzept und der Wert des Cloud Computing sind im Software-Defined-Modell zu finden. Eine neue Herangehensweise im Management von Datenzentren, Computing, Netzwerk und anderen Ressourcen wird in diesem Modell betont. Silo-Architekturen gibt es nicht mehr. Sie werden durch Ressourcen-Sharing und maximaler Anwendungs- und Datennutzung auf Abruf ersetzt.

Diese Öffnung ist besonders für Speicher-Lösungen wichtig. Gleichzeitig stellt dies aber auch die größte Herausforderung dar. Unternehmensanwendungen sind oft komplex. Daraus resultieren nicht selten Probleme im Datenzugriff:

  • Komplexe und unterschiedliche Datentypen (strukturiert, unstrukturiert, semi-strukturiert) existieren in ein- und demselben System. Dadurch entstehende Dateninseln verursachen eine suboptimale Nutzung der Ressourcen.
  • Sich verändernde Zugriffsbedingungen und das effiziente Management von heißen und kalten Daten werden zum Problem.
  • Die Unsicherheit bezüglich der Speicheranforderungen für wachsende Daten ist ebenfalls herausfordernd, da einem explosionsartigen Datenwachstum kosteneffektiv begegnet werden muss.

Für viele Unternehmen ist Software-defined Storage aufgrund der Fähigkeit, stets wechselnde Datenströme steuern zu können, die beste Lösung. Anwendungen und die damit verbundenen großen Datenmengen können so in der Cloud gemanagt werden. Software-defined Storage ist ein Zukunftsmodell. Das Eliminieren von Dateninseln, die Vereinfachung von Hardware-Plattformen, die Automatisierung des Ressourcen-Managements und die flexible Bereitstellung dieser Ressourcen stellen die aktuellen Anforderungen an Speichersysteme dar. Um diese in der nächsten Evolutionsphase zu erreichen, arbeitet Huawei bereits an innovativen Lösungen.

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