Performancegewinne in der Cloud durch Hyperkonvergenz

Teil 1: Mit dem FusionCube bringt Huawei eine hyperkonvergierte IT-Infrastruktur für das Cloud-Zeitalter auf den Markt. Was genau dieses neue Konzept ausmacht, und wo die Vorteile für Unternehmen liegen, erfahren Sie in unserer zweiteiligen Artikelserie.

Die IT spielt eine zunehmend wichtige Rolle für Unternehmen: In der Ära des Cloud Computing und von Big Data können sie nur mit einer reibungslos laufenden IT wettbewerbsfähig bleiben. Mehr und mehr Unternehmen bewegen ihre Kernleistungen in die Cloud. Die Migration von Datenbanken und Kernapplikationen stellt eine Herausforderung an Virtualisierungstechnologien, die Systemperformance, die Datenverlässlichkeit und
-handhabbarkeit dar. Die Migration verlangt ihrerseits ein speziell geschultes Personal für System- und Applikationsmanagement. Von der konventionellen IT-Infrastruktur geht die Entwicklung nun zu hyperkonvergierten Layouts.

Hyperkonvergenz als Brücke in die Cloud

Hyperkonvergierte Infrastrukturen stellen eine ideale Lösung dar, um die während der Migration in die Cloud auftretenden Schwierigkeiten zu lösen. Der hyperkonvergierte Infrastrukturmarkt ist in der letzten Zeit sehr viel schneller als die Industrie erwartete gewachsen und hat Enterprise-IT-Produkten damit die Show gestohlen. Mittlerweile gehen die konvergierten Infrastrukturen in die zweite Phase über und werden zu hyperkonvergierten Infrastrukturen. Momentan nutzen aber noch viele Unternehmen konventionelle IT-Systemlösungen, in denen Server und Storage-Hardware separat voneinander genutzt werden.

In der ersten Generation stand die Systemintegration im Vordergrund der Konvergenz. Dadurch sollte es ermöglicht werden, verteilte IT-Geräte in Datenzentren managen. Die sogenannte „Convergence 1.0“ löste verschiedene komplexe Fragstellungen in Bezug auf Anwendungen und Management. Raum für weitere Verbesserungen blieb trotzdem. So treten wir in die Phase von „Convergence 2.0“ ein, in die Hyperkonvergenz. Die damit verbundenen neuen Systeme bieten spannende Innovationen für IT-Abteilungen von Unternehmen und sind der sprichwörtliche Schlüssel zum neuen „Superhighway“.

Allein das Wachstum von Performance-Markern reicht nicht dazu aus, den Schritt von Konvergenz zu Hyperkonvergenz zu gehen. Hyperkonvergente Systeme zeichnen sich durch Optimierungen auf der Software-Ebene sowie tiefere Integration auf der Hardware-Ebene aus. Die Infrastruktur wird sogar in einen einheitlichen Ressourcen-Pool transformiert, der Computing- und Speicherfähigkeiten beinhaltet. Das Modell der „Infrastruktur in einem Gerät“ verändert die Kontrolle, das Management und die Nutzung von Ressourcen von Grund auf. Ein zusätzlicher Grad an Integration und Agilität führt zur Konvergenz von Soft- und Hardware.

Die Optimierung durchbricht traditionelles Denken im Layout von Computing- und Speicher-Architektur. Die Folgen sind Verbesserungen in Performance und Effizienz, Kostensenkungen, sowie eine vereinfachte Wartung und Betrieb. Diese neue Synergie gibt Unternehmen den benötigten Anstoß für das Voranschreiten zu weiteren ehrgeizigen Cloud-Roadmaps.

Vier Attribute: Agilität, Einfachheit, Reaktionsfähigkeit, Offenheit

Mit Blick auf Verbesserungen in Datenbank- und Virtualisierungsanwendungen vereinen hyperkonvergierte Ansätze Computing- und Speicherressourcen. Die Vor-Integration von verteilten Speichern, Virtualisierungsplattformen und Cloud-Management-Software erleichtert es Unternehmen, agile Datenbanken und Virtualisierungsumgebungen anzuwenden.

„Agilität“ bezieht sich hier auf eine flexible Anwendung. Der Serverraum in den meisten Unternehmen bietet nur Platz für eine begrenzte Anzahl an Servern, Datenspeichern, Netzwerkhardware und anderen Modulen. Oft ist es schwer vorhersehbar, welche Geräte wann benötigt werden. Das bereitet dem Management oft Kopfschmerzen, insbesondere im Falle von Upgrades und dem Austausch von Hardware. Hyperkonvergierte Infrastrukturen setzen eine hohe Integration zwischen Computing, Virtualisierung, Management und verschiedenen anderen Funktionen voraus. Auch zukünftige Upgrades werden miteinbezogen.

„Einfachheit“ bezieht sich auf die Systeminstallation, -anwendung und -erweiterung. Unternehmen verfügen nur über begrenzte Ressourcen für IT-Personal. In der Vergangenheit waren IT-Abteilungen damit beschäftigt, virtuelle Maschinen zu konfigurieren und sicherzustellen, dass die Systeme im alltäglichen Betrieb rundliefen. Stand ein Upgrade an, wurden die IT-Abteilungen bis an ihre Grenzen gebracht, um zu neuen Geräten und Systemen zu wechseln. Hyperkonvergierte Infrastrukturen ermöglichen eine schnelle Installation, Anwendung und Erweiterung auch ohne einen hohen Grad an Spezialkenntnissen. Somit werden IT-Abteilungen weniger belastet.

„Reaktionsfähigkeit“ bezieht sich auf die Anforderungen an die Performance-Verbesserung in Datenbanken. Hyperkonvergierte Architekturen müssen eine hohe Leistung erbringen. Das erfordert nicht nur eine schnellere Rechengeschwindigkeit. Auch die Speichersysteme müssen eine schnellere Zugriffszeit gewährleisten. Die meisten Datenbank-Anwendungen benötigen leistungsfähige Festplatten für den Lese- und Schreibzugriff. Die I/O-Geschwindigkeit des Speichersystems ist das Nadelöhr dieser Anwendungen. Hyperkonvergenz zu erreichen heißt, das Speichersystem muss in der Lage sein, Ressourcen auf Software-Ebene zu bündeln und qualitativ hochwertigen I/O-Durchsatz für Datenbank-Anwendungen zu liefern.

„Offenheit“ ist ein zentraler Punkt, den Unternehmen berücksichtigen müssen, wenn es um die Anwendung ihrer IT-Systeme geht. Der Markt ist voll von Virtualisierungsplattformen. Die meisten davon zwingen die IT-Entscheider aber, sich für eine spezifische und für die jeweiligen Anforderungen geeignete Plattform zu entscheiden. Somit bleibt keine Flexibilität, um sich ändernden Dynamiken anzupassen. Lösungen, die mit Hyperkonvergenz beworben werden, sollten eine offene Infrastruktur vorweisen, sich an bestehende IT-Umgebungen anpassen und spätere Erweiterungen zulassen können.

Mit diesen vier Attributen der hyperkonvergierten Infrastruktur sind Unternehmen in der Lage, ihre Wettbewerbsvorteile besser auszuspielen. Sie können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und gleichzeitig in neue Geschäftsgebiete vordringen und ihren Kundenstamm erweitern.

Erfahren Sie im zweiten Teil dieser Artikelserie, wie der Huawei FusionCube den Umzug in die Cloud erleichtert.

Der Huawei FusionCube.
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