Huawei und Vodafone entwickeln gemeinsam Produktlösungen, die auf der Schmalband-
Technologie basieren. Im Zentrum der Forschungsprojekte in Südengland steht das
Internet of Things (IoT).

Huawei und Vodafone haben im englischen Newbury ein gemeinsames Testlabor eröffnet. Der Fokus der Forschungseinrichtung liegt auf der effektiven Nutzung der Schmalband-Technologie für das IoT (Narrowband-IoT, kurz NB-IoT). Ein Projekt mit Modellcharakter: Huawei und Vodafone planen nach diesem Vorbild in den kommenden Jahren weitere sieben Forschungseinrichtungen.

Das „Open IoT Lab“ in Newbury, nahe Reading, dient Softwareentwicklern und Chipherstellern als Testumgebung. Auch sollen weitere Partner beider Unternehmen durch das Projekt unterstützt werden. Die Forschung ist ausgerichtet auf die Entwicklung modernster Netzwerklösungen, Anwendungsinnovationen und Produktzertifizierungen.

David Wang, Präsident der Drahtlos-Produktlinie bei Huawei betrachtet die Eröffnung des Labors als einen Meilenstein in der zehnjährigen Kooperationsgeschichte zwischen Huawei und Vodafone: „Unsere Zusammenarbeit hat technologische Standards gesetzt. Wir haben bereits gemeinsam zahlreiche erfolgreiche Testreihen durchgeführt. Die neue Forschungs-einrichtung wird dazu beitragen, das die Schmalband-Technologie für das IoT weltweit einsetzbar wird.“

Vodafone und Huawei arbeiten seit dem vergangenen Jahr an der Erarbeitung von
neuen Standards im Bereich der Schmalband-Technologie. Luke Ibbetson, Direktor für Forschung und Entwicklung bei Vodafone, sagt: „Wir haben in den letzten zwölf  Monaten deutliche Fortschritte dabei gemacht, Industriestandards im Hinblick auf die NB-IoT-Technologie zu etablieren. Kommende Forschungseinrichtungen bedeuten einen weiteren Schritt hin zu einem lebendigen NB-IoT-System.“

Im Hinblick auf das Internet of Things sorgt die Schmalband-Technologie für eine einfache, deutlich verbesserte Netzabdeckung und Kommunikation. Der Stromverbrauch kann minimiert werden. Die Technologie gilt daher als optimale Lösung für eine Reihe von Unternehmensanwendungen. Die ersten Geräte, die so verbunden werden sollen, werden für Ende 2016, Anfang 2017 erwartet.

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